Kinderbetten fürs Kinderzimmer

Kinderbetten müssen heute höchsten Ansprüchen genügen: Sie sollen optisch ansprechend, originell, ökologisch unbedenklich, sicher, stabil und nach Möglichkeit auch preiswert sein. Das Angebot an Kinderbetten ist groß, aber nicht alle erfüllen die gewünschten Kriterien. Das Kinderbett steht, je nach Modell, meistens an der Wand, ebenfalls Regale und ein kindgerechter Kleiderschrank, bei dem das Kind seine Sachen selbst erreichen kann. Bei Kinderbetten ist die Auswahl groß und sicherlich hat das Kind bestimmte Vorstellungen wie das Bett aussehen soll. Gerade bei Kinderbetten sollte auf eine gute Verarbeitung und gute Materialien geachtet werden, da Kinderbetten auch zum Toben und Springen genutzt werden. Die verwendeten Farben und Lacke sollten auf toxische Stoffe geprüft sein und entsprechende Gütesiegel besitzen. Um die Kaufentscheidung bei der Auswahl eines altersgerechten Kinderbettes zu erleichtern, sollen hier die verschiedenen Betttypen in Hinblick auf ihre Vor- und Nachteile unter die Lupe genommen werden.

Das Einzelbett - der Klassiker

Seit Generationen schlafen Kinder im altbewährten 100 x 200 cm großen kniehohen Einzelbett. Diesen Klassiker unter den Schlafmöbeln gibt es in verschiedensten Ausführungen und Materialien. So ein Kinderbett ist preisgünstig und zeitlos und darüber hinaus leicht aufzubauen. Allerdings macht so ein Kinderbett optisch wenig her; es kann aber mit ein bisschen Farbe, witzigen Applikationen, farbenfrohen Decken oder großen gemütlichen Kissen problemlos "aufgepeppt" oder beispielsweise tagsüber zur Couch umfunktioniert werden.

Hochbetten und Etagenbetten - die Platzsparer

Kaum sind die Knirpse dem Gitterbett entwachsen, stehen Hoch- und Etagenbetten hoch im Kurs. Denn wer im Etagenbett oben schlafen darf oder ein Hochbett sein eigen nennt, der ist endlich "groß" - und kein Baby mehr! Das Hochbett als Statussymbol der Dreijährigen ist aus den Kinderzimmern deshalb nicht mehr wegzudenken. Hochbetten Platz sparend, da Spiel- oder Arbeitsfläche unter den Hochbetten zur Verfügung steht oder (beim Etagenbett) zwei Kinderbetten auf der Stellfläche eines Einzelbetts untergebracht werden können. Zudem verfügen Hochbetten über eine lange Nutzungsdauer, da für jüngere und ältere Kinder gleichermaßen geeignet. Man sollte aber beachten, dass eine erhöhte Unfallgefahr für "wilde" oder motorisch ungeschickte Kinder besteht. Zusätzlich läuft das Betten machen und Wechseln der Bettwäsche umständlich etwas ab, da Eltern dazu ins Bett klettern müssen.

Abenteuerbetten und Spielbetten

Moderne Kinderbetten eignen sich längst nicht mehr nur bloß zum Schlafen. Individualität und Kreativität halten auch im Kinderzimmer Einzug. So gibt es Kinderbetten als spezielle Abenteuerbetten und Spielbetten. Dabei sind Spielbetten oftmals mit zusätzlichen Funktionsteilen kombiniert, zum Beispiel einem Kaufmannsladen oder einem Kasperle-Theater. Auch dekorative Motive sind für solche Spielbetten charakteristisch. So stehen besonders bei älteren Mädchen Möbel mit Motiven von Prinzessin Lillifee hoch im Kurs. Diese rosafarbenen Kinderbetten, Schränke und Kommoden gibt es teilweise aus Massivholz, die Kinderbetten können mit einem Himmel ergänzt werden. Jungen lieben hingegen Abenteuerbetten ganz besonders, die mit Ablageflächen, Kletterseilen, Sprossenwänden und weiteren Teilen kombinierbar sind. Diese Kinderbetten gibt es in verschiedenen Ausführungen, zum Beispiel auch als Ritterburg oder als Piratenschiff. Oder man entscheidet sich gar für ein Kinderbett mit Rutsche und Leiter.

Generelle Kriterien für die Kinderbetten-Auswahl

Welche Bettvariante am ehesten die Ansprüche erfüllt, die Eltern an das wichtigste Möbelstück im Kinderzimmer stellen, kann anhand der aufgezählten Vor- und Nachteile theoretisch leicht entschieden werden. Bei näherem Hinsehen wird jedoch schnell klar, dass es dennoch kein Kinderbett gibt, das für jedes Kind "richtig" ist. Erholsamer Schlaf ist ein wertvolles Gut. Wie und in welchem Kinderbett ein Kind am besten in den Schlaf findet, dafür gibt es kein Patentrezept. Die Schlafgewohnheiten, Bedürfnisse und Vorlieben sind so unterschiedlich wie die Kinder selbst. Die einen suchen die kuschelige Atmosphäre eines Himmelbetts, den anderen ist das zu erdrückend. Ähnlich sieht es mit Etagenbetten aus: Nicht jedes Kind schläft gerne in luftiger Höhe oder "unter" seinem älteren Geschwisterkind.

Hier ist guter Rat aber nicht teuer, denn die meisten Kinder spüren schnell, in welchem Kinderbett sie sich wohlfühlen würden. Deshalb ist es sehr zu empfehlen, dass Eltern zunächst verschiedenste Kinderbetten auf die genannten "Vernunftkriterien" wie Material, Sicherheit und Preis prüfen. Diese Prozedur sollte im Sinne der Erhaltung des Familienfriedens nach Möglichkeit zunächst eine reine Erwachsenenveranstaltung sein. Wenn eine erste Vorauswahl getroffen ist, kann sich das Kind in aller Ruhe für einen der möglichst unterschiedlichen elterlichen Favoriten entscheiden, sollte dann aber auch tatsächlich das letzte Wort haben. Denn da Kinder meist nicht nur sehr genau wissen, was sie wollen, sondern häufig auch instinktiv auf das "fliegen", was ihnen gut tut, kann es kaum eine bessere Wahl als die des Kindes geben.



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